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Montreux Jazz Festival - 39 Jahre Geschichte

02.06-17.07.2005

Eine Geschichte, die natürlich von Musik erzählt, aber nicht nur von Jazz. Aber auch eine Geschichte von 39 Plakaten, geschaffen von verschiedensten Künstlern.

Diese Ausstellung wird Sie Ihnen alle zeigen sowie einige Spezialausgaben. Es fehlt nur ein Jahr: Das Erste. Damals wurde kein Plakat in Druck gegeben.

Um Sie durch die Ausstellung zu führen, hier eine Zusammenfassung von den grossen Momenten des Festivals und seiner Entwicklung Jahr für Jahr.

1967: Gründung des Jazzfestivals von Montreux und des Wettbewerbs für europäische Jazzformationen. Dauer: 3 Tage. Eingeladene Künstler: Das Charles Lloyd Quartet mit Keith Jarrett, Cecil McBee und Jack DeJohnette. Zwölf Gruppen nehmen am Wettbewerb teil, eine der Auszeichnungen geht an Dusko Goykovic. Beginn einer Legende...

1968: Das Festival findet vom 12. bis 16. Juni statt. Das Bill Evans Trio führt die Künstlerliste an und Nina Simone gibt ein sensationelles Debüt. Unter den Gewinnern des Solistenwettbewerbs sind John Surman und Jan Garbarek.

1969: Das Festival dauert fünf Tage (vom 18. bis 22. Juni) und schliesst Rock, Pop und Jazz ein. Ella Fitzgerald und Kenny Burrell treten auf. Clark Terry dirigiert eine Big Band, die aus den besten Musikern des Wettbewerbs zusammengestellt wurde.

1970: Santana spielt zum ersten Mal in Montreux. Japan ist durch Sadao Watanabe vertreten, der ein aufsehenerregendes Konzert gibt. Aus den USA reisen Gerry Mulligan und - einmal mehr - Bill Evans an.

1971: Das 5. Festival findet vom 12. bis 20. Juni statt und umfasst mehr als 300 Musiker, darunter Gato Barbieri, Gary Burton, King Curtis (der zwei Monate später ermordet wurde), Roberta Flack und Aretha Franklin.

1972: Das Festival dauert bereits 13 Tage (vom 16. bis 29. Juni) und findet im Palace-Pavillon statt. Die musikalische Palette bietet Blues, Gospel und Soul, mit Chuck Berry, Bo Diddley, Ray Bryant, Stan Getz, Jean-Luc Ponty, und Les McCann.

1973: Die Festivals von Montreux und Newport finden zum ersten Mal gleichzeitig statt (vom 29. Juni bis 15. Juli). Die Konzerte erfolgen, bis zur Eröffnung des neuen Casinos 1975, im Kongresszentrum. Unter den Musikern sind Freddie King, Albert King, Carole King, Miles Davis, Teddy Wilson, Stéphane Grappelli, Canonball und Nat Adderley.

1974: Im Angebot sind Blues, Gospel, Soul, Rock, Pop und natürlich Jazz. Afrika ist durch Randy Weston repräsentiert, Brasilien durch Airto Moreira und Milton Nascimento. Aber auch Earl Hines, Helen Humes, Jay McShann, Junior Wells, Buddy Guy, Sonny Rollins, Bill Wyman, Van Morrison, Larry Coryell, das Art Ensemble aus Chicago und Cecil Taylor sind in Montreux.

1975: 15 Tage Musik im neuen Casino. Der Jazz ist mit Dizzy Gillespie, Ella Fitzgerald, Oscar Peterson, Count Basie, Milt Jackson, Benny Carter, Charlie Mingus, Archie Shepp, Roland Kirk und Bill Evans bestens vertreten.

1976: Milton Glaser kreiert das Plaket zum 10-jährigen Jubiläum. Bis zu diesem Zeitpunkt sind bereits über 100 Schallplatten mit Aufnahmen vom Festival erschienen. Die Mountain Studios ermöglichen den Musikern 24-Spur-Aufnahmen. Unter anderen nehmen dort die Rolling Stones ihr Album "Black and Blue" auf.

1977: Das grösste europäische Festival wächst und wächst: Es dauert bereits 24 Tage (vom 1. bis 24. Juli). Avantgarde-Jazz, Jazz, Rock, Disco und Musik aus Brasilien, Südafrika und Indien sind vertreten. Unter den Künstlern sind Don Ellis, Don Cherry, Etta James, Shakti, Don Pullen, Count Basie, Dizzy Gillespie, Dexter Gordon, Ella Fitzgerald und Oscar Peterson.

1978: Die Zusammenarbeit mit dem Festival von Sao Paulo verstärkt die südamerikanische Präsenz in Montreux. Unter den Musikern befinden sich Gilberto Gil, Airto Moreira, Ray Charles, Mary Lou Williams, Stan Getz, Miriam Makeba, Bill Evans und Kenny Burrel. Gilberto Gil und die Musiker von Stan Getz geben auf der Casino-Terrasse ein spontanes Zusatzkonzert.

1979: Erstmals ist ein ganzer Abend dem Reggae gewidmet, daneben sind Jazz, Country, Rock und Musik aus Brasilien und Japan vertreten. Chick Corea und Herbie Hancock spielen im Duo. Bessie Griffin, Hermeto Pascoal, Sir Charles Thompson, B.B. King und Clarence "Gatemouth" Brown sind eingeladen.

1980: Montreux schliesst sich mit dem Festival von Detroit zusammen. Das Programm umfasst Elvis Costello, Jimmy Cliff, Marvin Gaye, Santana, Didier Lockwood, Toots Thielemans, Dizzy Gillespie und Max Roach. Ein "Drum-Summit" vereint Art Blakey, Amano-Kai, Gerry Brown, Billy Higgins und Chico Hamilton.

1981: Das 17-tägige Festival offeriert Blues (Albert Collins, Taj Mahal, Magic Slim), Pop und Rock (The Blues Band, Mike Oldfield), Reggae, Soul (James Brown), Gospel (The Staple Singers) und Jazz (Wynton Marsalis, Dizzy Gillespie, Ella Fitzgerald, McCoy Tyner, Chico Freeman, Oscar Peterson, Monty Alexander). 75'000 Zuschauer werden gezählt.

1982: Charles Lloyd, Steve Miller Band, Mink De Ville, Jimmy Cliff, Jackson Browne und Dave Brubeck sind die Höhepunkte des vielseitigen Programms.

1983: Jazz und Blues: George Benson, Art Blakey, Buddy Guy, John Lee Hooker, Willie Dixon, The Art Ensemble of Chicago, Freddie Hubbard, Gil Evans, James Blood Ulmer, Joanne Brackeen und Lew Tabackin. Keith Haring gestaltet das Plakat dieser 17. Ausgabe.

1984: Der Gitarrist Stanley Jordan und die Sängerin Sade gelten als Entdeckungen dieses 18. Festivals. Miles Davis gibt - nach Meinung jener, die ihm auf seiner Europatournee gefolgt sind - sein bestes Konzert in Montreux.

1985: Alle Zuschauerrekorde werden übertroffen. Unter den Künstlern sind Leonard Cohen, Nina Hagen, Kid Creole and the Coconuts, Keith Jarrett, Astor Piazzola, Miles Davis, Johnny Otis, Joao Gilberto, Tom Jobim und Stevie Ray Vaughan.

1986: Keith Haring und Andy Warhol gestalten das Festivalplakat zum 20. Geburtstag. Bereits vor dem Festival sind alle Plätze ausverkauft. Namen wie The Neville Brothers, Eric Clapton and Friends (mit Phil Collins), Sade, David Sanborn, Michel Petrucciani, Al Jarreau, Miles Davis, Herbie Hancock und George Duke stehen auf dem Programm.

1987: Neben Rock (Los Lobos, Pretenders, Joe Cocker, Johnny Clegg) und Jazz (Modern Jazz Quartet, Dizzy Gillespie, Herbie Hancock, Wynton Marsalis, Stan Getz, Michael Brecker, John McLaughlin, Paco de Lucia, Monty Alexander) sind auch Paolo Conte, Tania Maria, Manhattan Transfer, B.B. King, Ben E. King, Hugh Masakela, Stanley Jordan sowie Dexter Gordon vertreten.

1988: Courtney Pine kommt erstmals nach Montreux, während Charles Lloyd, 21 Jahre nach seinem ersten Konzert, erneut auftritt. Montreux öffnet seine Tore der Musik im Allgemeinen, von Steve Gadd, Bobby McFerrin, Johnny Halliday, George Benson, Miles Davis, Tracy Chapman und James Taylor bis zu Wayne Shorter.

1989: Van Morrison, Georgie Fame, The Ramsey Lewis Quartet, Etta James, B.B. King, Bireli Lagrene, Al Di Meola, Larry Coryell, Carmen McRae, Spyro Gyra, Lou Rawls, Miles Davis und Elvis Costello gehören zu den Stars dieser Auflage.

1990: Das Festival empfängt erneut Miles Davis, Roberta Flack, Herbie Hancock, John Lee Hooker, Michel Petrucciani, David Sanborn, Etta James, B.B. King, Al Jarreau, Van Morrison und Dizzy Gillespie mit dem United Nations Orchestra.

1991: Das 25-jährige Jubiläum - 20 Konzertabende - wird mit Quincy Jones co-produziert. Sting eröffnet das Festival mit einem akustischen Konzert. Daneben sind Elvis Costello, Bonnie Raitt. Charlie Haden, B.B. King, Ray Charles, Milton Nascimento, Rachelle Ferrell, Reverend Jesse Jackson, Allen Toussaint, The Atlanta Superchoir, Champion Jack Dupree und viele andere zu hören. Absoluter Höhepunkt ist ein fantastisches Konzert von Miles Davis mit dem Gil Evans Orchestra und der George Gruntz Concert Band, unter der Leitung von Quincy Jones.

1992: Erneut eine Co-Produktion mit Quincy Jones: Emmylou Harris, Tori Amos, Randy Crawford, Eric Clapton, Simply Red, Tracy Chapman, The Blues Brothers, Annie Lennox, Joe Cocker und der Atlanta Superchoir geben sich in Montreux die Ehre.

1993: Das dritte Jahr mit Quincy Jones, das erste Jahr im neuen Festivalgebäude, nach dem Umzug vom Casino in das neue Kongresszentrum. Das neue Auditorium Stravinski empfängt Robert Plant, Gilberto Gil, Santana, Al Jarreau, Chick Corea, Herbie Hancock, Joe Sample, Al Green, Chaka Khan, Fats Domino, Etta James, James Brown und viele mehr, selbst das Orchestre National de Lille ist zweimal zu hören: Es spielt grosse Filmmelodien und George Duke's "Muir Woods Suite". Im New Q's spielen u.a. Joe Henderson, Abdullah Ibrahim, Michel Petrucciani, John Scofield, Digable Planets und das Gangstarr Quartet.

1994: Das zweite Festival im Kongresszentrum wird zu einem Erfolg ohnegleichen: Das Auditorium Stravinski und die neu eingeweihte Miles Davis Hall empfangen über 68'000 Zuschauer. Das strahlende Sommerwetter unterstützt den Erfolg des Festival OFF mit seinen 300 Stunden Gratis-Livekonzerten. Insgesamt besuchen über 120'000 Personen die 29. Auflage. Das Label Verve feiert in Montreux seine offizielle Party zum 50-jährigen Jubiläum. Brasilien beherrscht während eines ganzen Wochenendes nicht nur die Konzertsäle, sondern mit dem "Bahia Boat" auch den See. Die Latin Rock Night führt erstmals die Topstars aus Südamerika auf dieselbe Bühne. Stars des Jahres sind u.a. Bob Dylan, Stephan Eicher, das Trio Stanley Clarke, Al Di Meola und Jean-Luc Ponty, Johnny Cash, Bobby McFerrin, Herbie Hancock, Betty Carter, Michel Petrucciani, John Scofield & Pat Metheny, Wynton Marsalis, Miguel Bosé, Angélique Kidjo, Marcus Miller, Keziah Jones und die Entdeckungen Daniela Mercury (BRA) und Big Geraniums (IRL).

1995: Dank der vergünstigten Eintrittspreise übertrifft das Festival alle Rekorde: 78'000 verkaufte Konzerteintrittskarten und ungefähr 150'000 Festival-Besucher. Neue Angebote wie der Pendelbus-Service, das neu gestaltete Montreux Jazz Café, die Workshops, die Zusammenarbeit mit dem Casino (DJ's am Wochenende und musikalische Darbietungen nachmittags auf der Terrasse, sowie beim Schwimmbad) erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit. Das "Bahia Boat" hat einen kleinen Gefährten bekommen: Das "Memphis Boat". Und natürlich das Konzertangebot voller Highlights: African Nights (Baaba Masal, Salif Keita, Cheb Mami, Youssou N'Dour, Malcolm Braff & Farafina), dann Ska und Cuban Nights und andere grosse Konzerte mit George Clinton, Olodum, James Taylor Quartet, Guru's Jazzmatazz, Marianne Faithful, Ice T, Morphine, Jamiroquai, James Brown, Jacky Terrasson. All 4 One, Manhattan Transfer, James Carter, Joan Armatrading und vielen anderen.

1996: Die ganze Waadtländer Riviera - von Vevey bis Villeneuve - bekommt das 30. Jubiläum des Festivals zu spüren und lebt, 16 Tage lang, im Rhythmus von Jazz, Blues, Samba und Rock. Das Programm, eines solchen Jubiläums würdig, präsentiert zahlreiche lebendige Legenden: Deep Purple kommen, 25 Jahre nachdem sie dort ihren Hit "Smoke on the Water" komponiert haben, nach Montreux zurück; Stephan Eicher stellt das Porgramm eines Abends rund um seine letzte Welt-Tournee zusammen; Phil Collins kommt mit einer speziell für diese Gelegenheit zusammengestellten Big Band; Qincy Jones dirigiert die WDR Big Band und die mystischste aller brasilianischen Sängerinnen, Maria Bethânia, verklärt mit ihrer atemberaubenden Stimme. Nebst den drei "Gitarren-Königen" - Paco de Lucia, Al Di Meola und John McLaughlin - treten Herbie Hancock, Wayne Shorter, ZZ Top, Simply Red, Zucchero und Al Jarreau auf, um nur einige zu nennen, und die göttliche Cassandra Wilson verzaubert das Publikum.

1997: Zu den herausragenden Momenten der 31. Ausgabe, zählen die Organisatoren die Zusammenkunft der fünf "Legends" Marcus Miller, Eric Clapton, Steve Gadd, Joe Sample und David Sanborn zum Auftakt des Festivals, die energiegeladene Show des Brasilianers Carlinhos Brown, die Leistung des amerikanischen Trompeters Roy Hargrove, die explosive Wiederentdeckung der funkigen Earth Wind and Fire, den bewegenden Triumph von Charles Aznavour und seinen acht SolistInnen, die Magie der Begegnung zwischen der Schweizer Rockgruppe Gotthard und der Opernsängerin Montserrat Caballé, den Pianisten Brad Mehldau, der im Rahmen der Konzertreihe "Montreux Acoustic" im Petit Théâtre des Montreux Palace entdeckt wurde und dank seinem herausragenden Talent am 18. Juli zu einem Konzert auf der Bühne des Auditoirum Stravinskis eingeladen wurde, der faszinierende Zigeunermusiker Goran Bregovic und die "Elektrizität" des DJ Roni Size.

1998: Die starken musikalischen Momente im Auditorium Stravinski wurden geprägt von einem hervorragenden Konzert von Bob Dylan, einem heissen brasilianischen Wochenende mit Marisa Monte, dem unermüdlichen Gilberto Gil, dem erstaunlichen Antulio Madureira und der grossen Banda Eva, einem aussergewöhnlichen Blues-Abend mit Buddy Guy und B.B. King, dem grossen Wiedersehen von Herbie Hancock und den Headhunters, einem Marathonkonzert von Carlos Santana (über drei Stunden), Björk, einem Konzert für Kinder (eine Premiere) mit Henri Dès, einem Flamenco-Abend mit Joaquin Cortés, der denkwürdigen Atlantic Night mit Phil Collins und seiner Big Band, den fantastischen Stimmen von Cassandra Wilson und Al Jarreau, ebenso wie von George Benson, Michel Petrucciani, Bootsy Collins, Earth, Wind & Fire, Candy Dulfer und Jorge Ben Jor. Die Miles Davis Hall war, als grosse Neuheit der Programmierung dieser Ausgabe, den neuen Tendenzen gewidmet: Techno, Elektro-Rock, Drum'n'Bass, Hip Hop und Acid Jazz. Mit Pierre Henry, den virtuellen Delirien von Jaron Lanier und den Künstlern des World Music Detour-Abends. Doch auch grosse Namen haben die Bühne des "kleineren" Saals vereinnahmt: Les McCann, Billy Cobham, George Duke sowie The Corrs.

1999: Das Festival erlangt neue Besucherrekorde: Während sechzehn Tagen fanden über 220'000 Personen den Weg in die beiden Säle, zum OFF-Festival an der Uferpromenade, ins Montreux Jazz Café, an Bord der drei musikalischen Kreuzfahrten, zu den akustischen Konzerten oder den Workshops. Die Bühne des Auditorium Stravinski sah, neben anderen Höhepunkten, die Darbietungen des Saxophonisten Charles Lloyd, die goldene Stimme von Rachelle Ferrell, die bewegende Hommage an den jüngst verstorbenen Bluesman Jimmy Rogers, R.E.M., B.B. King, Pat Metheny, David Sanborn, Herbie Hancock, George Dukes, James Taylors, Noa und Alanis Morissette an sich vorüberziehen. Die letztjährige Öffnung der Miles Davis Hall für neue Musiktendenzen wurde nicht nur weiterverfolgt sondern fand mit der verstärkten Anwesenheit der Weltmusik sogar eine Ergänzung: Reggae, keltische Musik, African, lappländische Musik, Maghreb und türkische Musik wurden neben dem Jazz angeboten. Eine Neuheit dieser Ausgabe: Der Jazz Piano Solo Wettbewerb und im Lauf der Jahre ein „Must“ wurde.

2000: Bereits bewährte Schauplätze – Montreux Jazz Café, Festival OFF, vier Kreuzfahrten und ebenso viele musikalische Zugfahrten, Workshops, akustische Konzerte, Jazz Piano Solo Wettbewerb (2. Ausgabe) – werden fortentwickelt und mit Neuheiten, wie dem Wettbewerb schweizer Jazzmusiker, Darbietungen an der Uferpromenade bis in die Stadtmitte ergänzt. Als Höhepunkte in den Konzertsälen können im Auditorium Stravinski das 20. Bühnenjubiläum von Huey Lewis & The News, die neuen grossen Soul-Stimmen (Macy Gray, Angie Stone), die Hommage an Serge Gainsbourg, der 75. Geburtstag von B.B. King, die Vertrautheit von Suzanne Vega, die aussergewöhnliche Darbietung von D'Angelo, die Grösse des Trios Keith Jarrett/Gary Peacock/Jack DeJohnette, das Zusammentreffen von George Benson und Diana Krall, Lionel Richies unwiderstehlicher Charme, die magischen Finger des Pianisten Brad Mehldau oder Rock pur von Deep Purple vermerkt werden. Die Miles Davis Hall bot eine Reise durch zahlreiche musikalische Stile aus aller Welt: Reggae, Fado, Flamenco, lateinamerikanische Rhythmen, Hip Hop, zahlreiche Deklinationen von Jazz, Rock, Drum'n'Bass, Funk, das umfassende Universum elektronischer Musik, mit grossen Namen wie St Germain, Ryuichi Sakamoto, Courtney Pine, Mos Def, Everything But The Girl, Keziah Jones, Nils Petter Molvaer, Laurence Revey, Les Négresses Vertes oder Gilles Peterson.

2001: Glanzvoll feiert das Festival sein 35-jähriges Bestehen. Das Jubiläums-Plakat wurde vom aufstrebenden Berner Künstler Mathias Winkler gestaltet und das Programm erfüllt alle Erwartungen des Publikums: Basement Jaxx, Fontella Bass, Beck, Calexico, George Clinton, David Gray, Pj Harvey, Alanis Morissette, Tricky... Für vier Abende kommt das Festival zurück ins Casino von Montreux, unter anderem mit Jimmy Scott & the Jazz Expressions, Randy Weston, Joshua Redman Quartet... Musikbegeisterte holen sich in verschiedenen Workshops Anregungen von den Meistern ihres Fachs (Saul Williams, B.B.King, Jorge Ben Jor, Bobby McFerrin und Patti Smith, etc.). Fortgeschrittene junge Musiker nehmen an den Master Classes teil. Erstmals haben auch die bis zu 18 Jahre alten Jugendlichen ihr eigenes Forum: Auf der Scène Bleue, die der Young Planet wurde, stehen die Nachwuchskünstler im Rampenlicht.

2002: Die 36. Ausgabe des Montreux Jazz Festivals kann mit zahlreichen Neuerungen aufwarten: Alle Besucher, die ein Ticket für das Auditorium Stravinski gelöst haben, kommen im Montreux Jazz Club in den Genuss von akustischen Konzerten und Jam Sessions zu später Stunde. Einige Künstler lassen es sich nicht nehmen, im Anschluss an ihren Auftritt bei diesen Partys mitzumachen (Mohair, Bandmitglieder von Erykah Badu, Joe Sample). White Foundation der International Sax Competition wird ins Leben gerufen. Das MJF 2002 steht ganz im Zeichen von David Bowie. Weitere Höhepunkte sind die Auftritte von Paul Simon, Keith Jarrett, Jamiroquai, Herbie Hancock, Wayne Shorter, Joe Cocker, Isaac Hayes, Garbage, Marianne Faithfull etc. Das Programm der Miles Davis Hall liegt am Puls der Zeit: Michael Franti, Slayer, Muse, Gemma Hayes, Cake, Soul Designer, Air...

2003: Während 17 Abenden lädt das Auditorium Stravinski zu einer Vielfalt unvergesslicher Darbietungen ein, mit Künstlern wie u.a.: Morcheeba, George Benson, Bonnie Raitt, Tom McRae, Craig David, Chico César, Herbert Grönemeyer, Joao Gilberto, Lisa Stansfield, ZZ Top, Krokus, Jethro Tull, Gilberto Gil & Maria Bethânia, Natalie Cole, Noa, The Crusaders & Randy Crawford, Van Morrisson, The Pretenders, Simply Red und Jamiroquai. Das Highlight-Konzert bestellt dieses Jahr unbestritten Radiohead. Die Miles Davis Hall, entzückt erneut mit Kühnheit, frechen Rhythmen und spritzigen Shows von Cypress Hill, The Rapture, Echoboy, Goldfrapp, Laurent Garnier & Bugge Wesseltoft, , Nada Surf, Stereophonics, Tricky, Flaming Lips, Susheela Raman, Mercan Dede, l'Orchestre National de Barbès, King Crimson, The Roots, Elle Allien, Richie Hawtin, 2 Many DJ's u.v.a. Der neue Saal des Casino Barrières öffnet seine Pforten sieben Mal für Special-Abende mit Michel Jonasz, Tony Benett, Charles Lloyd, John Abercrombie, Pierre Audétat, Jean-François Bovard, Cassandra Wilson sowie Richard Galliano und Biréli Lagrène, um nur einige zu erwähnen. Für Nachtschwärmer bietet der Montreux Jazz Club unvergessliche Jam-Sessions mit der möglichen Präsenz von Keziah Jones an. Auch diesen Sommer werden die Workshops, die Festival Off-Konzerte und die akustischen Einlagen am Happy Hour Jazz Grosserfolge feiern. Was die Wettbewerbe betrifft, so können wir dieses Jahr eine neue Kategorie ins Leben rufen – der Shure Montreux Jazz Voice Wettbewerb vervollständigt das Chancenangebot für Jugendliche.

2004: Das Auditorium Stravinski, machte die Bühne frei für derzeitige ganz grosse Künstler wie Alicia Keys, KoRn, The Corrs, Sean Paul, Dido und Seal oder für Legenden wie BB King, Dr John, Solomon Burke, Van Morrison, Patti LaBelle, Jorge Ben Jor, Buddy Guy, Deep Purple, Cheap Trick und Chic. Carlos Santana trat dreimal auf und legte das einzigartige Projekt « Hyms for Peace » vor. Die Miles Davis Hall empfing: PJ Harvey, Black Rebel Motor Cycle, Archive, Gentleman, Yami Bolo, Avril, Blonde Redhead, Black Eyed Peas, Roots, George Clinton, Manuva, Ty, Tha Alkaholiks, Mark Ronson, Joss Stone, Tony Allen, Scissor Sisters, Michael Franti, Doctor L, Amp Fiddler, Suzanne Vega, Kings of Convenience und noch viele weitere. Die Programmgestaltung des Casino Barrières hatte ein sehr gutes Jazzangebot als Herzstück des neuen Saals, der die intime „Ambiance“ untermalte. Legenden wie Al Jarreau, Herbie Hancock, Wayne Shorter, Cornell Dupree oder Les McCann, Bobby McFerrin und James Taylor. Was die Wettbewerbe (Klavier, Stimme und Gitarre) des Festivals betrifft, haben sie einer breiten Öffentlichkeit erlaubt, die jungen Talente von morgen zu entdecken. Trotz wetterbedingtem Unverhofftem, konnte Montreux Jazz Under The Sky eine beträchtliche Anzahl Zuschauer verführen.

2005: Das 39. Montreux Jazz Festival wird von 1. Juli bis 16. Juli stattfinden. Das Programm ist auf der Webseite des Festivals verfügbar.

Reproduktionen von fast allen Plakaten sind im Kiosk vom Schloss Chillon, in der Festivalboutique (in Territet) oder auf der Webseite des Festivals erhältlich, wo man auch das Programm finden kann.

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    Das Schloss ist das ganze Jahr über geöffnet, ausser am 1. Januar und am 25. Dezember. Heute: von 10.00 Uhr bis 17 Uhr geöffnet (letzter Eintritt um 16 Uhr)

    EINZELBESUCHER

    Eintritt pro person
    Erwachsene CHF 12.50
    Kinder 6-15 Jahren CHF 6.00
    Familie (2 Erwachsene mit bis zum 5 Kinder 6-15 ans) CHF 29.00

    GRUPPEN (ab 20 Pers.)
    Eintritt pro Person
    Erwachsene CHF 9.50
    Kinder 6-15 Jahren CHF 5.00

    Allgemeine Bedingungen

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