Nie gesehene Gegenstände zu zeigen
Vom 20. Februar bis 23. Mai 2010 - Ausstellung „Gelagertes Kulturerbe - Die Sammlungen von Chillon“
Eine Ausstellung des Kantonalmuseums für Archäologie und Geschichte, Lausanne, in Zusammenarbeit mit der Stiftung Schloss Chillon: 20. Februar bis 23. Mai 2010.
Diese Ausstellung findet zugleich im Espace Arlaud, Lausanne, und im Schloss Chillon statt. Ziel ist, nie gesehene Gegenstände zu zeigen, die anfangs für ein Museum in Chillon, wichtiges Kantonalmonument, gedacht waren.
Das Projekt, im Schloss Chillon ein Historisches Museum unterzubringen, geht auf das Jahr 1887, Gründungsjahr der Stiftung Schloss Chillon, zurück. Von jenem Zeitpunkt an wurden die Sammlungen durch ständigen Ankauf, aber auch durch Schenkungen bereichert, die dazu dienen sollten, die Säle nach den Restaurierungsarbeiten zu möblieren.
Zu diesem Zweck wurden Möbelstücke, Waffen, Zinnarbeiten und Alltagsgegenstände, wie Spinnräder, Geschirr und Türschlösser gesammelt. Auch andere „schöne Stücke“ von hohem historischen Wehrt, wie Skulpturen, bemalte Täfelungen und Glasmalereien aus dem 15. bis 17. Jahrhundert, wurden angekauft.
Auch archäologische Funde, die während der Restaurierungsarbeiten Ende des 19. Jahrhunderts freigelegt wurden, gehören zu den Sammlungen. Diese Gegenstände, die den Alltag im Schloss durch viele Jahrhunderte dokumentieren, wurden bisher kaum beachtet. Tausende von Fragmenten aus den verschiedensten Epochen, Zeitzeugen des Schlossalltags, verschwanden in Kisten: Kacheln, Keramik, Gegenstände aus Leder, Pfeilspitzen, Baumaterial oder Münzen gehörten dazu.
Seit 2001 gehört die Sammlung – die sich teilweise in den Kantonaldepots in Lucens befindet - dem Museum für Archäologie und Geschichte. Einige, zum Großteil noch unbekannte Stücke, sollen nun aus den Depots geholt und einem breiten Publikum gezeigt werden, um das Abenteuer „Schlossmuseum Chillon“ in einer Ausstellung wieder aufleben zu lassen.
Die Stiftung Schloss Chillon trägt doppelt zur Ausstellung bei: Eine Zeitausstellung der gesamten Waffensammlung ist im Rittersaal zu bewundern, während einige Möbel, die in Chillon ausgestellt sind, besonders zur Geltung gebracht werden.
ÖFFNUNGSZEITEN
Schloss Chillon, Veytaux
Durchgehend geöffnet
Februar: von 10:00 bis 16:00 Uhr
März: von 9:30 bis 17:00 Uhr
April und Mai: von 9:00 bis 18:00 Uhr
N.B: Im Mai wird sonntags um 15:15 eine kostenlose Führung zum Thema „Chillon, 100 Jahre Schlossbesichtigung!“ angeboten. (Führung auf französisch!)
Espace Arlaud, Place de la Riponne, 1005 Lausanne
Mittwoch bis Freitag: von 12:00 bis 18:00 Uhr
Samstag und Sonntag: von 11:00 bis 17:00 Uhr
Montag und Dienstag: geschlossen.
EINTRITTSPREISE
Ein Spezialarrangement ermöglicht ihnen:
In Chillon: beim Vorzeigen der Eintrittskarte vom Espace Arlaud erhalten Sie an der Kasse eine Ermäßigung von 50% auf ihr Ticket (nur gültig für ein Erwachsenticket im Wert von CHF 12.-).
In Lausanne: bim Vorzeigen ihrer Eintrittskarte von Chillon erhalten Sie gratis Zutritt zum Espace Arlaud.
INFORMATIONEN
Schloss Chillon: info@chillon.ch
Kantonalmuseum für Archäologie und Geschichte: info@mcah.ch
SHOP
Ausstellungskatalog: CHF 20.-
Catelles et poêles du Pays de Vaud: CHF 50.- anstatt CHF 65.- (nur während der Ausstellung!)
Bestellung: http://www.chillon.ch/shop/?lang=de
DANKSAGUNGEN
Kuratorium: Claire Huguenin
Szenografie: Dacha Abbet
Design Team: Claire Huguenin, Marta dos Santos, Dacha Abbet, Mercedes Gulin, Antje van Mark
Wissenschaftliche Zusammenarbeit: Olivier Heer (Waffe)
Lausanne
Installation und Aufbau: Georges Keller und Charles Pernoux
Konservierung und Restaurierung: Aline Berthoud, Caroline Böhm, David Cuendet, Claude Michel und Karen Vallée
Chillon
Projektleitung: Marta dos Santos, Assistant Director
Grafik und Bild: Graphic Design Martine Waltzer
Drucken Ausstelungstafeln: Soiuz Visuelle Kommunikation
Installation und Aufbau: Jean-Marc Schopfer, Fabien Moura, Olivier Etter, Peter Strobl, Blaise Chappuis, Pascal Bolay, Jean-Pierre Fiaux, Menuiserie 7en bois, Serrurerie&Ferronnerie d'Art G. Favre
Beleuchtung: Nova-Lux, André Gambarasi
Übersetzungen: Antje van Mark (Deutsch), Deborah Lockwood (Englisch) et Janine Dittes (Korrekturen Deutsch und Englisch)
Kulturvermittlung: Mercedes Gulin, Antje van Mark
PR und Marketing: Janine Dittes
Programm / Termine & Veranstaltungen: Sophie Merk
Internetseite: Evelyne Sunier
Medienpartner: 24Heures und Rouge fm


