Einige Schmuckstücke
Ein Besuch im Schloss Chillon kommt einer Zeitreise gleich! Jeder Saal verrät etwas über die Geschichte des Schlosses. Moderne Kommunikationsmittel machen es möglich, den Alltag am Hofe der Savoyen wie auch das Leben der Berner Landvögte besser zu verstehen.
Eingang
Keller Das unterirdische Gewölbe
Die Architektur dieses Gewölbes erinnert an die der großen gotischen Kathedralen des 13. Jahrhunderts. Dieser Teil des Schlosses beflügelt die Fantasie am meisten: Eine Vielzahl von Legenden ranken sich um diesen Ort. Am bekanntesten ist die Legende von Bonivard, die durch das Gedicht „Der Gefangene von Chillon“ von Lord Byron weltberühmt wurde.
Saal des Kastellans Die großen Säle
Das Schloss verfügt über vier Paradesäle, deren Fenster einen herrlichen Blick auf das Panorama des Genfersees ermöglichen. Die Savoyen veranstalteten dort rauschende Feste, während die Berner jene Säle zur Rechtssprechung benutzten.
Der zweite Hof Die Schlosshöfe
Drei Schlosshöfe folgen unmittelbar aufeinander: Der erste Hof, auf dem damals reger Betrieb herrschte, der Hof des Kastellans und schließlich der Ehrenhof, der ausschließlich den Grafen und Herzögen von Savoy und deren Gefolge vorbehalten war.
Heute finden dort regelmäßig Vorstellungen und Animationen statt.
Berner Zimmer Das Berner Zimmer
Ein gemütliches Schlafzimmer mit schlichter Dekoration. Es verfügt über ein großes Bett, Toiletten und sogar fließend Wasser!
Camera Domini Camera Domini
Das wohl beeindruckendste Zimmer war natürlich dem Herzog von Savoy vorbehalten. Die Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert zeigen eine unglaublich symbolträchtige Reise durch das Tierreich.
Kapelle Die Kapelle
Die Kapelle von Chillon ist ein kleines architektonisches Meisterwerk. Mit ihren Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert gehört sie zu den wenigen religiösen Bauwerken des Kantons, die der Zerstörung durch die Reformation entgangen sind.
Hellebarden Die Verteidigungsanlagen
Auf der Seeseite ist das Schloss eine Prinzenresidenz, auf der Landseite eine Festung: Türme, Wehrgang, doppelte Schutzmauern, Graben, Warttürme…das Schloss war gegen jeden potentiellen Angreifer gewappnet.





